Körperorientierte Interventionen

 

Körperorientierte Interventionen
in Coaching und Beratung

 

Im Dialog mit meinem Körper

Unser Körper ist das Medium, durch das wir wahrnehmen, die Welt erleben, uns ausdrücken, lebendig sind. Dennoch bleibt er meist unbewusst. Wir erwarten vor allem, dass unser Körper „funktioniert“, schmerzfrei bleibt und sich möglichst unauffällig verhält.

In diesem Seminar geben wir dem Leib und der sinnlichen Wahrnehmung eine Stimme. Wenn Lebensthemen für den Verstand kompliziert werden, bringt die körperlich-sinnliche Ebene uns in konkreten Kontakt im Hier und Jetzt.
Daraus entstehen wohltuend klare Antworten, die sich z. Bsp. durch einen freieren Atem, einen stabilen Stand, eine mühelose Aufrichtung zeigen – meist ist es auch die Antwort, die auf längere Sicht die gesunde ist.
So wirkt körperorientiertes Coaching auch salutogenetisch – es fördert die gesunden Impulse im Menschen und entlarvt die Verhaltensweisen, die auf Dauer belastend wirken.

TeilnehmerInnen, die im Feld von Beratung, Begleitung, Therapie und Pädagogik mit Menschen arbeiten, lernen in diesem Seminar, die kognitive und emotionale Ebene verstärkt in Bezug zum Körper zu setzen. Wenn all diese Ebenen im Dialog – das heißt: integriert – sind, bleiben Menschen handlungs- und entwicklungsfähig.

 

Inhalte:

Körperorientierte Interventionen

Hier lernen die TeilnehmerInnen, in der Begleitung von KlientInnen immer wieder den Körperbezug herzustellen. Dabei helfen spezifische Kriterien (z.B. Aufrichtung, Bodenkontakt, Atmung) den Ausdruck des Körpers zu lesen. Durch körperorientierte Fragestellung wird die Eigenwahrnehmung der KlientInnen geweckt.

Embodiment

Embodiment verwandelt das Erleben vom „Körper, den wir haben“, in einen „Leib, der wir sind“. Experiential Anatomy mit Bildern, Bewegung, Berührung, Körperreisen eröffnet den Zugang zu leiblichen Ressourcen. Ganzleibliche Erfahrung von Polaritäten wie Sicherheit und Freiheit, Spannung und Entspannung, Offenheit und Grenzen.

Somatische Resonanz

Die Bewusstheit im eigenen Körper ermöglicht den BegleiterInnen, die ganzleibliche Resonanz mit der/m KlientIn zu nützen. Der ganze Leib wird zum Wahrnehmungsorgan in der Prozessbegleitung und schärft die professionelle Intuition. Das ermöglicht schnelles Unterscheiden zwischen Eigen- und Fremddynamiken. Erhöhte Selbstwahrnehmung wirkt als Selbstfürsorge.

 

Zielgruppe:

Alle Interessierten und insbesondere Lebens- und SozialberaterInnen, Coaches, TherapeutInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, TrainerInnen, Personen, die im psychosozialen Bereich tätig sind.

Kursleitung:

Ingrid Huber

Ort und Veranstalter:

Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels/OÖ
in Kooperation mit FAB Organos Linz

Kursbeitrag:

330, – Euro (incl. 10% Mwst.)

Termin:

18. + 19.9.2020

Zeiten:

Fr, 9 – 18 Uhr
Sa, 9 – 18 Uhr

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