Was ist
Integrative Körperarbeit (IKA)?

Dieses Wahrnehmen von Ganzheit und Lebendigkeit kann auch als „Soma“ oder „Leib“ bezeichnet werden.

Integrative Körperarbeit begleitet mit:

  • mehrdimensionalen Wahrnehmungsprozessen
  • differenzierter, lauschender Berührung für alle Gewebe des Körpers
  • dem Selbstausdruck durch Atem, Stimme und Bewegung
  • prozess- und leiborientierter Gesprächsführung
  • inneren Bildern 

Integrative Körperarbeit entstand aus der 25-jährigen Zusammenarbeit von Ingrid Huber und Anton Stejskal. Der Ursprung von Integrativer Körperarbeit lag in dem Wunsch, professionelle Berührung, verkörperte Selbstwahrnehmung und sprachlichen Ausdruck in der Begleitung von Kund*innen zusammenfließen zu lassen.

In den folgenden Methoden wurden wir selbst ausgebildet. Sie sind die Wurzeln von IKA:

  • Craniosacrale Osteopathie und ihr Ansatz der lauschenden Berührung
  • Body-Mind Centering®, eine somatische Methode, die Menschen sehr differenziert in ihrem Kontinuum von Leib, Bewegung, Wahrnehmung, Ausdruck und Entwicklung sieht
  • Prozessorientierte Gesprächsführung nach Prinzipien des Dialogs und der systemischen Sichtweise
  • Sinnzentrierte Beratung nach Frankl

Inspiriert hat uns immer wieder der Anfängergeist, der dazu einlädt, Menschen und Situationen mit einem frischen Blick zu betrachten und damit den Raum für neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu öffnen. 

Menschen, die IKA am eigenen Leib erleben, sind oft überrascht, was ihr Körper alles zu erzählen hat und vor allem, dass sie das auch spüren! Sie fühlen sich freier, klarer – einfach lebendig.

In unserer vielfach abstrakten und fragmentierten Welt lernen Menschen, sich selbst wahrzunehmen und ihrer Wahrnehmung wieder zu vertrauen. Das fördert die Selbstwirksamkeit. 

Auf körperlicher Ebene bewirkt IKA mehr Beweglichkeit und Durchlässigkeit in allen Geweben, sowie ein gesundes Gleichgewicht im Nervensystem. Durch den bewussten Umgang mit dem eigenen Körper vermindern sich Schmerzen oder chronische Symptome und werden Heilungsprozesse nach Unfällen oder Operationen unterstützt. 

IKA bezieht neben der körperlichen auch die energetische, psychosoziale, spirituelle und berufliche Ebene des Menschen ein. Wenn all diese Ebenen im Dialog – das heißt: integriert – sind, erleben sich Menschen in ihrer Ganzheit, geerdet und ausgerichtet auf ihren Lebenssinn.

Wenn Menschen sich selbst wahrnehmen, gehen sie mit den eigenen Ressourcen und Grenzen gesünder um. Diese lebendige Beziehung zu sich selbst lässt sie klarer in ihren Beziehungen zu anderen Menschen sein.

Institut für Integrative Körperarbeit – Wirkung von IKA

Integrative Körperarbeit ist sowohl ein für sich stehendes Angebot in der Einzelbegleitung von Menschen. Ebenso können Prinzipien von IKA in diversen Arbeitsfeldern eingesetzt und integriert werden:

  • (Sozial-)Pädagogik und Betreuung
  • Beratung 
  • Therapie
  • Pflege

Wir stützen uns auf das humanistisch-existentielle Menschenbild, erweitert um die somatische Herangehensweise. Diese erkennt Leibbewusstheit und Resonanzphänomene als wirkungsvoll an.

Somatische Methoden existieren im Westen seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Die Praxis und Erfahrungswerte der Übungswege und therapeutischen Richtungen sind viel etablierter als die wissenschaftlichen Begründungen ihrer Wirkweisen. 

Dennoch gibt es immer mehr Wissenschaftszweige, die sich mit den Zusammenhängen von physischen und psychischen Vorgängen befassen und diese beschreiben können. Die Herangehensweise und Wirkung von Integrativer Körperarbeit wird mittlerweile durch Erkenntnisse folgender Fachrichtungen belegt:

  • Neurowissenschaften
  • Psychoneuroimmunologie
  • Epigenetik
  • Zellphysiologie
  • Traumaforschung
  • Resonanzforschung

Mehr zu den Hintergründen von Somatischen Methoden und Integrativer Körperarbeit sind in unseren Masterarbeiten zu lesen, die wir zum Download anbieten.




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