Anton Stejskal

Institut

Anton
Stejskal, MSc

Ich wurde 1958 in Wien geboren. Nach dem Gymnasium machte ich Aus- und Weiterbildungen in Heilmassage, Tuina-Therapie und Akupunkt-Massage und arbeitete mit diesen Techniken bis ich 1987 das erste Mal den Begriff Cranio-sacrale Osteopathie hörte. Diese feinfühlige Art, mit Menschen zu arbeiten, faszinierte mich sofort. In den folgenden drei Jahren erlernte ich die Methode bei Lehrkräften aus England, Frankreich und Belgien und unterrichte sie seit 1991.

1998 – 2000: Lehrgang Berater für Organisationsentwicklung (ÖAGG). In den darauf folgenden Jahren durfte ich eine Reihe von Organisationsentwicklungsprojekten und viele Teamentwicklungsprozesse begleiten.

2012 – 15: Lehrgang Logopädagogik nach Viktor Frankl Zentrum, eine sinnvolle und höchst aktuelle Ergänzung meiner Beratungstätigkeit.

2014 – 16: Fortbildung zum Psychodrama-Theaterleiter (ÖAGG). Jacob Moreno war ein Genie, und unsere Lehrerin, Maria Schönherr, steht ihm in nichts nach.

Psychologischer Berater seit 1987, Lebens- und Sozialberater seit 2004; 2016 – 17 Absolvierung des Masterlehrgangs für Psychosoziale Beratung an der Uni Graz mit dem Abschluss MSc.
Über 30 Jahre leiborientierte Beratung – eine lange Zeit mit einer wunderbaren, sinnvollen Arbeit.

Meine Lehr- und Trainingstätigkeit:

Ich unterrichte in unserem Lehrgang Integrative Körperarbeit, halte offene Seminare und firmeninterne Trainings in Sozialhilfeorganisationen, Krankenhäusern und Schulen.

Die leiborientierte Beratung:

Meine Einzelarbeit mit KundInnen (SupervisandInnen, Coachees) ist ein Mischung aus Gespräch, geführter Körperwahrnehmung und manueller Arbeit. Je nach Thema sind die Methoden unterschiedlich gewichtet. Der Leib ist jedoch immer dabei!
Zwei Zugänge haben sich in meiner Arbeit mit Menschen als besonders wichtig herauskristallisiert:

Es ist essentiell, mich selbst und andere bewusst wahrzunehmen und diese Wahrnehmungen auch auszudrücken. Diese Fähigkeit ist der Schlüssel für den Umgang mit offenen Fragen und für die Integration der Antworten.
Meinen inneren Freiraum kann mir niemand nehmen. Wenn ich diesen kenne und ausfülle, bietet er mir einerseits Schutz und ist andererseits Resonanzraum für Beziehungen und für die Aufgaben, die mir das Leben stellt.

„Privat“ lasse ich mich von den nicht-kontrollierbaren Momenten des Lebens bewegen: Ein erstaunter Blick, ein Lachen. Der Anruf eines meiner Söhne. Eine überraschende Begegnung, ein Lied im Radio, das mich berührt. Politische Zustände, die mich ängstigen und die mir innewohnende Vorwärtsbewegung, die mich einfach weitergehen lässt.